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Der Bildungsscheck NRW - neue Förderkonditionen ab dem 30. April 2018

Weiterbildung ist wichtig. Das weiß auch der Staat. Für Qualifizierungsmaßnahmen gibt es daher verschiedene Fördertöpfe. Eines dieser Förderprogramme ist beispielsweise der „NRW-Bildungsscheck“, der für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen aufgesetzt worden ist und mit Mitteln aus dem europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird.

Seit 2006 gibt es dieses Instrument bereits, mit dem das Land zwar insgesamt die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstreicht, sie gleichzeitig jedoch auch finanziell entlasten will.

Dabei wird das Ziel verfolgt, Beschäftigung zu sichern, Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und vor allem weiterzuentwickeln. Das dies in Zeiten des digitalen Wandels eine besondere Bedeutung hat, liegt auf der Hand. Das Land will dem zunehmenden Digitalisierungsdruck in den Unternehmen nun mit einer erheblichen Ausweitung der Fördermittel begegnen und den jährlichen Etat sukzessive erhöhen.

Für das Jahr 2020 sind in der Spitze bis zu 30 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds avisiert. Neben der Erhöhung des Gesamtbudgets gelten seit Mai aber auch vereinfachte Bedingungen für den Erhalt der Förderung  und viele bisherige Einschränkungen wurden aufgehoben.

Gefördert wird die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung:

Der Bildungsscheck kann zum einen – im sogenannten betrieblichen Zugang – durch Unternehmen beantragt werden, sofern das Unternehmen nicht mehr als 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Für größere Unternehmen oder Behörden gilt das Förderprogramm nicht. Max. zehn Bildungsschecks kann ein Unternehmen pro Kalenderjahr bekommen.

Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Weiterbildung der Mitarbeiter dienen. Neu ist dabei, dass z. B. auch E-Learning Angebote (Ausnahme: Webinare, Einzeltrainings) und betriebsinterne Schulungen gefördert werden können. Letztere dürfen jedoch keine arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie zum Beispiel Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei Produktneueinführungen sein.

Beschäftigte kleiner und mittlerer Unternehmen können aber auch eigenständig einmal pro Jahr einen Bildungsscheck beantragen, und zwar ohne den Arbeitgeber zu involvieren. Dieser Weg wird als individueller Zugang bezeichnet. Hier ist jedoch das Einkommen der antragstellenden Person zu beachten: Wer mehr als 40.000 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen (über 80.000,00 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) verfügt, kann keinen Bildungsscheck bekommen. Neu ist, dass auch Selbstständige einen Bildungsscheck beantragen können. Hier gelten jedoch die gleichen Einkommensgrenzen wie bei Beschäftigten.

Die Förderung beträgt – wie bisher – die Hälfte der Kurskosten max. jedoch 500,00 Euro.

Egal ob Unternehmen oder Beschäftigte: Wer einen Bildungsscheck erhalten möchte, muss vorab ein Beratungsgespräch in einer Bildungsscheckberatungsstelle führen. Die stellt den Bildungsscheck dann auch direkt aus.

Die IHK-Akademie Ostwestfalen ist eine solche Beratungsstelle und bietet nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung Beratungen in ihren Räumen in Bielefeld (Tel. 0521 554 – 300), Minden (0571 38538-20) und Paderborn (Tel. 05251 1559-30) an.

Wichtig zu wissen: Das Beratungsgespräch muss spätestens einen Tag vor Beginn der Weiterbildung geführt werden. 

Unter www.bildungsscheck.nrw.de erhalten Sie weitere Informationen.

In diesem Merkblatt haben wir für Sie die wichtigsten Infos zusammengestellt.